Übergangseinrichtungen
Unsere Übergangshilfe bietet Menschen in Wohnungslosigkeit vorübergehenden Wohnraum und individuelle Unterstützung – für einen sicheren Neustart und den Weg in ein selbstständiges Leben.
Neue Stabilität – neue Perspektiven
Ob ohne Wohnung, in unsicheren Lebensverhältnissen oder nach einem Haft- oder Klinikaufenthalt – die stationäre Übergangshilfe bietet Menschen mit besonderen sozialen Schwierigkeiten Stabilität und neue Perspektiven.
Unterstützung erfolgt in vielen Lebensbereichen: beim Umgang mit Behörden, bei finanziellen Fragen, der beruflichen Orientierung sowie bei der Anbindung an medizinische und soziale Hilfen. Ziel ist ein selbstständiges Leben in einer eigenen Wohnung.
Die Übergangshilfe wird in der Regel für bis zu 18 Monate gewährt. Wenn darüber hinaus weiterer Unterstützungsbedarf besteht, werden gemeinsam passende Anschlusshilfen entwickelt.
Fachdienst Aufnahme
Kapellenfeld 5
86971 Peiting-Herzogsägmühle
T (08861) 21 94 410
F (08861) 21 94 332
Unsere Angebote im Überblick
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Zum Evangelischen Beratungsdienst für Frauen
Stationäres Wohnen und Dezentrales Wohnen Heßstraße
In Herzogsägmühle finden wohnungslose Menschen mit besonderen sozialen Schwierigkeiten ein umfassendes Netz stationärer Wohnhilfen. Das Angebot richtet sich an Erwachsene ab 18 Jahren – Frauen, Männer, Paare und junge Volljährige –, die aus schwierigen Wohn- und Lebenssituationen kommen und Unterstützung beim Aufbau eines stabilen, selbstbestimmten Lebens benötigen.
Die stationären Hilfen orientieren sich am individuellen Bedarf und bieten Unterstützung auf Zeit oder längerfristig, je nachdem, welche Stabilisierung oder Begleitung notwendig ist. Die Unterbringung erfolgt in Einzelzimmern oder Appartements.
Die fachliche Begleitung umfasst lebenspraktische Unterstützung, psychologische Begleitung, Sucht- und Schuldenberatung, die Förderung sozialer Kompetenzen sowie Beschäftigungsangebote zur Entwicklung beruflicher Perspektiven.
In Schongau und Weilheim stehen stationäre Wohnplätze in Form von Einzelappartements und kleinen Wohngemeinschaften zur Verfügung. Für dieses Angebot wird die Fähigkeit der eigenen Haushaltsführung und Selbstversorgung der Bewohner*innen vorausgesetzt.
Die Unterstützung fokussiert sich insbesondere auf die Bewältigung des Alltags, den Umgang mit Post oder Behördenangelegenheiten, die Schuldenregulierung und Planung des monatlichen Budgets, die Wohnungssuche und die Suche nach Praktika und/oder einem Arbeitsplatz auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt. Als Vorbereitung für den Einstieg in den ersten Arbeitsmarkt bieten wir ebenso tagesstrukturierende Beschäftigungsangebote an.
In der stationären Übergangshilfe in Landsberg am Lech ist die schrittweise Verselbstständigung der Hilfeberechtigten das Kernziel. Sie leben in Einzelappartements verteilt im Landsberger Stadtgebiet. In unserem Sozialkaufhaus BILL (Beschäftigungsinitiative Landsberg am Lech) haben Interessierte die Möglichkeit an einer zunächst stabilisierenden Tagesstruktur teilzunehmen. Darüber hinaus können externe unterstützende Angebote, wie medizinische Versorgungsangebote, Schuldenberatung oder Möglichkeiten der ambulanten Suchthilfe, genutzt werden.
Mit der Eröffnung unserer stationären Wohnplätze 2024 konnte eine ganzheitliche Versorgung für wohnungslose Menschen im Landkreis Fürstenfeldbruck sichergestellt werden. In kleinen Wohngemeinschaften in der Bismarckstraße in Fürstenfeldbruck verbinden wir Wohnraum mit professioneller Begleitung, um soziale Stabilität zu festigen, Eigenständigkeit zu stärken und neue Perspektiven zu eröffnen.
Unser Team unterstützt die Bewohner*innen individuell – von der Alltagsbewältigung über die soziale Integration bis hin zum beruflichen Wiedereinstieg.
Menschen, die mit schwerwiegenden Wohn- und Lebensumständen zu kämpfen haben, erhalten in den Wohnhilfen Ostallgäu Unterstützung auch im stationären Rahmen. Wir stellen Einzelappartements oder Wohnplätze in einer 2er-Wohngemeinschaft an den Standorten Biessenhofen, Buchloe und Kaufbeuren bereit.
Die dezentrale Struktur des Angebots fördert die Einbindung und Teilhabe der Bewohner*innen direkt in den jeweiligen Gemeinden. Im Mittelpunkt stehen die Stärkung alltagspraktischer Fähigkeiten und sozialer Kompetenzen, die Sicherstellung des Lebensunterhalts sowie die Unterstützung bei der Arbeitsplatz- und Wohnraumsuche.