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Soziale
Notlagen

Diakonie verspricht schnelle Hilfe in akuter Not

Internationaler Frauentag

Eine Frau blickt in die Kamera
Viele betroffene Frauen sind gesundheitlich belastet. Symbolfoto: istock
Mit dem neuen Spendenfonds "Hilfe für Frauen in Not" bietet die Diakonie München und Oberbayern unbürokratische Unterstützung für Frauen in akuten sozialen Krisen. Sie können Hilfe bei dringenden Ausgaben wie Mietrückständen oder medizinischen Zuzahlungen erhalten.

Frau S., 34 Jahre alt, lebt mit ihren drei Kindern in München. Nach der Trennung von ihrem gewalttätigen Partner musste sie kurzfristig ausziehen. Sie arbeitet, hat jedoch keine Rücklagen, und Hilfeleistungen staatlicher Stellen brauchen Zeit. Mietrückstände entstehen, eine Stromsperre droht. Was jetzt fehlt, sind wenige hundert Euro – sofort. Auch Frau K., 47 Jahre alt, gerät nach Krankheit und Arbeitsplatzverlust in eine existenzielle Krise. Bis ihre Ansprüche geklärt sind, fehlen ihr Mittel für einen Personalausweis, Fahrtkosten und notwendige Medikamentenzuzahlungen. 

Diese fiktiven Beispiele basieren auf typischen Fällen aus der Beratungspraxis und zeigen: In solchen Momenten entscheidet schnelle Hilfe darüber, ob Frauen ihre Wohnung behalten, medizinisch versorgt werden oder weiter in Not geraten. Mit dem Spendenfonds "Hilfe für Frauen in Not" startet die Diakonie München und Oberbayern daher ein neues Unterstützungsangebot für Frauen in akuten sozialen Krisensituationen. Ziel ist es, unbürokratisch, unmittelbar und wirksam zu helfen. Der Fonds unterstützt Frauen, die bereits von der Diakonie München und Oberbayern begleitet werden.

Frauen können durch den Fonds Hilfe bei dringenden Ausgaben wie Miet- oder Energierückständen, Dokumenten- und Fahrtkosten oder medizinischen Zuzahlungen erhalten. Schon 50 Euro können eine Stromsperre verhindern. 100 oder 200 Euro können helfen, eine Wohnung zu sichern oder notwendige Medikamente zu finanzieren. "Armut und Wohnungslosigkeit betreffen Frauen in besonderer Weise. Viele kümmern sich alleine um ihre Kinder oder sind gesundheitlich belastet. Diese Frauen brauchen schnell und unbürokratisch unsere Hilfe" betont Andrea Betz, Vorstandssprecherin der Diakonie München und Oberbayern. Der Fonds wird aus Spenden finanziert.

Spendenkonto "Hilfe für Frauen in Not"
Kontoinhaber: Evangelisches Hilfswerk München gemeinnützige GmbH
Bank: HypoVereinsbank
IBAN: DE33 7002 0270 0002 7544 44
BIC: HYVEDEMMXXX
Verwendungszweck: "Hilfe für Frauen in Not"
Webseite: Diakonie München und Oberbayern – aktuelle Spendenprojekte


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